E.1027 – Eileen Gray
und das Haus am Meer

 

Beatrice Minger, Ko-Regie: Christoph Schaub, Doc./Fic., 89 Min., CH 2024

BARQ Preis für besten Film 2025
Nominiert Bester Dokumentarfilm Schweizer Filmpreis 2025
Nominiert Beste Kamera Schweizer Filmpreis 2025
Nominiert Bester Schnitt Schweizer Filmpreis 2025
Nominiert Beste Filmmusik Schweizer Filmpreis 2025
ZFF Critics‘ Special Mention 2024
Zürcher Filmpreis Beste Regie 2024
Nominiert für DOX:AWARD 2024
Nominiert für DOK.fest Music Award 2024
Nominiert für DOK.edit Award 2024
Nominiert für DOK.Viktor Main Competition Award 2024
Nominiert für Depth of Field Award 2024

E.1027 ist eine filmische Reise in die Gedankenwelt von Eileen Gray. Die irische Designerin baut 1929 einen Rückzugsort an der Côte d‘Azur, zusammen mit dem Journalisten Jean Badovici. Ihr erstes Haus ist ein leises, aber avantgardistisches Meisterwerk. Sie tauft es auf den Namen E.1027 – eine kryptische Vermählung ihrer beider Initialen. Als Le Corbusier auf das Haus aufmerksam wird, ist er überwältigt und wird obsessiv. Er malt nackt bunte Wandbilder auf die weissen Wände und veröffentlicht Fotos davon. Gray bezeichnet diese Malereien als Vandalismus und verlangt, dass er die Wände zurückstreicht. Er ignoriert ihren Willen und baut stattdessen direkt hinter E.1027 seinen berühmten Cabanon und bestimmt dadurch das Narrativ des Geländes bis heute. Eine Geschichte über die Kraft des weiblichen Ausdrucks und die Reaktion eines gekränkten Mannes.

Festivals

CPH:DOX, Hauptwettbewerb, März 2024, Kopenhagen, Dänemark
DOK.fest München, Hauptwettbewerb, Mai 2024, Deutschland
Millenium Docs Against Gravity Film Festival, Mai 2024, Polen
Docaviv Film Festival, Depth of Field Wettbewerb, Mai 2024, Israel
Biografilm Festival, Beyond Fiction, Juni 2024, Italien
Architecture & Design Film Festival, September 2024, New York, USA
Czech Architecture & Film Festival, September 2024, Prag, Tschechien
Zürich Film Festival, Oktober 2024, Schweiz
Rotterdam Architecture Film Festival, Oktober 2024, Holland
Porto/Post/Doc Film Festival, Internationaler Wettbewerb, November 2024, Portugal
ADFF:STIR Festival Mumbai, Januar 2025, Indien
Dublin International Film Festival, Februar 2025, Irland
BARQ International Architecture Film Festival Barcelona, November 2025

Stimmen zum Film

«Ein wunderschöner Film (…) eine gekonnte Mischung aus Dokumentation und Fiktion.»
Brigitte Häring, SRF Kultur

«Eine grossartige Doku.»
Hannes Nüsseler, bz Basel

«Film wie Haus: Ein Meisterwerk. Die Geschichte über die Kraft des weiblichen Ausdrucks und die Reaktion eines gekränkten Mannes ist eindrücklich. Sie geht unter die Haut.»
Nina Kobelt, Sarganserländer

«Ein faszinierender Film, der einem weiteren Stück beinahe vergessener Frauengeschichte Aufmerksamkeit schenkt.»
Gaby Tscharner, cineman.ch

«Posie gleitet durch jede Einstellung, jeden Winkel, jeden Ton.» Le Monde «Eine atemberaubend schöne und filmische Dokufiktion.»
CPH:DOX, Kopenhagen

«Die Kameraarbeit, die Schauspielerei, die Musik … alles in diesem Film ist grossartig. Er ist auf eine subtile, noch nie dagewesene Weise schön.»
Modern Times Review

«Grosses Architekturkino (…) Ein cineastisches Festmahl über gleich drei Ikonen.»
FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung

«Der Film ist so dunkel wie erhellend, in einigen Szenen nahe am Artifiziellen, meistens aber einfach irre schön.» SZ, Süddeutsche Zeitung «Delikat und elegisch…»
Business Doc Europe

«Der Film ist immer wieder extrem präzise – weshalb ihm auch das Elegisch-Raunende gelingt, als Kontrapost. (…) Die Mischung aus Architekturgeschichte, Liebesgeschichte, Kriminalgeschichte und Zeitgeschichte überzeugt.»
SZ, Süddeutsche Zeitung

«Eine sehr eindringliche Geschichte, die Beatrice Minger sehr behutsam aus der Perspektive von Gray erzählt.»
Politiken

«Der elegante und gut durchdachte Film nutzt das Medium des Kinos, um einen Diskurs zu bereichern, der zu lange von der Arroganz einiger weniger beherrscht wurde.»
Cineeuropa.org

«Wie ein schöner Ausflug in die Vergangenheit.»
Libertyn

Eine Produktion von Das Kollektiv & soap factory GmbH in Koproduktion mit SRF, SRG SSR, RTS und ARTE
Regie: Beatrice Minger
Ko-Regie: Christoph Schaub

Originalversion in Englisch und Französisch mit d/e/f UT, 89 Min.

World Sales: Rise and Shine, Berlin
Verleih Schweiz: Filmcoopi, Zürich
Verleih Deutschland: Rise and Shine Cinema
Verleih Frankreich: Dean Medias, Paris

Stab

Produzent: Philip Delaquis
Koproduzent: Frank Matter

Regie: Beatrice Minger
Ko-Regie: Christoph Schaub

Kamera: Ramòn Giger SCS
Schnitt: Gion-Reto Killias
Produktionsdesign: Nina Mader
Musik: Peter Scherer
Sounddesign & Mixing: Dani Hobi
Color Grading: Hannes Rüttimann
Mit: Natalie Radmall-Quirke, Axel Moustache, Charles Morillon, Vera Flück
Casting: Nathalie Cheron

Finanzielle Unterstützung

Bundesamt für Kultur (BAK)
Swisslos-Fonds Basel-Stadt
Swisslos-Fonds Basel-Landschaft
Zürcher Filmstiftung
SUISSIMAGE Kulturfonds
Ernst Göhner Stiftung
Basler Stiftung Bau und Kultur
Fondation SUISA
G+B Schwyzer Stiftung
Vitra Design Foundation